ᐅ Entwurmung beim Hund… DAS sollten Sie wissen!

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Wann ist eine Entwurmung Hund sinnvoll?
Wann ist eine Entwurmung Hund sinnvoll? - Image by pixabay.com

Viele Hundebesitzer hatten bereits mit dem Thema zu tun: Entwurmung Hund. Die Gesundheit eines Hundes steht an oberster Stelle für einen liebenden Besitzer. Doch fast jeder Besitzer macht in seinem Leben mindestens einmal die Erfahrung mit dem Thema “Entwurmung Hund”. Alles was Sie zu diesem Thema wissen sollten, was Sie gegen einen Wurm tun können und weitere interessante Fakten zum Themenbereich Entwurmung Hund können Sie hier nun nachlesen.

Was genau sind eigentlich diese Würmer und wie können sich die Vierbeiner damit infizieren?

Zum Thema Entwurmung Hund sollten Sie unbedingt wissen, dass es bis zu acht verschiedene Arten in Deutschland gibt, mit denen sich Ihre Fellnase infizieren kann. Hier sind einige Arten der Würmer, die überhaupt eine Entwurmung Hund nötig machen, aufgelistet.

Durch das Schnüffeln kann der Hund die Würmer aufnehmen
Durch das Schnüffeln kann der Hund die Würmer aufnehmen – Image by pixabay

Der Spulwurm ist der gängigste Wurm, zumindest in Deutschland. Unter anderem sorgt dieser Wurm für Blutarmut, Durchfall, Erbrechen und eine schlechte Verwertung sämtlicher Nährstoffe. Auch Menschen können sich mit ihm infizieren. Man schätzt, dass ungefähr 14% von der gesamten Fläche in Grün- und Parkanlagen mit Spuren des Spulwurms kontaminiert sind.

Ein gefährlicher Wurm ist der Lungenwurm. Er befällt die rechte Herzhälfte und die Arterien der Lunge. Dadurch kann es sogar zu einem plötzlichen Tod des Hundes kommen. Eine Entwurmung Hund ist hier also dringend erforderlich. Appetitlosigkeit, Blutgerinnungsstörungen und ein Leistungsabfall können ebenfalls Anzeichen für diesen Wurm sein.

Der Hakenwurm sorgt für blutigen Durchfall, Abmagerung und Ermüdung. Er gelangt durch die Haut des Hundes in den Kreislauf des Tieres.

Dann gibt es noch den Peitschenwurm. Er heftet sich an die Darmwand und ernährt sich von dem Blut des Hundes. Bei sehr starkem Befall kann es dann zu blutigem Durchfall kommen, welcher teilweise zu starken Komplikationen führen kann. Auch hier ist eine Entwurmung Hund sehr ratsam.

Des weiteren gibt es noch den Herzwurm, welcher über die Stechmücke übertragen wird. Ein Herzwurm kann bis zu 30 cm lang werden, hält sich im Herzen und in Lungenarterien auf und kann dort sehr schwere gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

Ein eher seltenes Exemplar ist der Gurkenkernbandwurm. Dieser löst bei der Fellnase als sichtbares Symptom oft nur das “Schlittenfahren” aus. Also ein Juckreiz am Anus des Vierbeiners, so dass er mit dem Hinterteil auf dem Boden umher rutscht. Dies ist bei vielen Wurmarten, die sich im Darm befinden, der Fall.

Der Fuchsbandwurm wird über infizierte Wirte (beispielsweise Mäuse) übertragen. Allerdings nur, wenn der Hund diese Tiere Frisst.

Der Hundebandwurm ist kaum noch in Mitteleuropa verbreitet. Er ist besonders dort verbreitet, wo auch Schafe gehalten werden.

Beispiel für einen Wurm

Einige Infos haben Sie nun schon, wie der Wurm in den Hund kommt. Hier sind die Möglichkeiten aber noch einmal genau zusammengefasst.

Als Beispiel nehmen wir nun den Spulwurm. Die Eier von diesem Wurm können nahezu überall auf einen Wirt lauern. Denn dieser Wurm legt täglich bis zu 200.000 Eier ab. Auch scheinbar gesunde Tiere können befallen sein und scheiden somit Eier des Spulwurms über den Kot ab. Erde, Sand und Gegenstände können durch ihn verunreinigt sein. Denn die Eier des Spulwurms sind sehr widerstandsfähig und langlebig. Eine Entwurmung Hund ist also zwingend erforderlich, auch, um andere Hunde zu schützen.

Über das Maul gelangen Würmer in den Körper des Hundes
Über das Maul gelangen Würmer in den Körper des Hundes, Image by pixabay

Über das Maul gelangt dieser Wurm in den Körper des Hundes.
Dieser wandert während seines Wachstums durch den ganzen Körper, sogar bis hin in die Lunge und die Luftröhre, bis er wieder im Darm ankommt.
Für Vierbeiner mit einem geschwächten Immunsystem, Tiere die bereits sehr stark befallen sind und Welpen kann der Spulwurm gefährlich werden.
Eine Entwurmung Hund ist daher zwingend erforderlich.
Denn eine Entwurmung Hund kann das Leben Ihres geliebten Vierbeiners retten.

Ein weiterer Aspekt für die Entwurmung Hund ist, dass auch Sie sich anstecken können. Im Mensch entwickelt der Wurm sich zwar nicht viel weiter, kann aber Schäden im Auge und Gehirn verursachen. Die Symptome lassen oft nicht auf einen Spulwurm hindeuten. Eine regelmäßige Entwurmung Hund ist also zwingend erforderlich, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Eine Entwurmung Hund ist also sehr wichtig, um den Hund, Sie und auch Ihre gesamte Familie zu schützen.

Das sind die Symptome und daran können Sie einen Wurmbefall erkennen

Beachten Sie, dass nicht jeder Hund bei einem Wurmbefall Symptome zeigt, bzw. diese auch nur leicht auftreten können und auch nicht alle Symptome jeden Wirt treffen müssen. Es kommt auch auf die Art des Wurms an und wie stark dieser sich bereits vermehrt und ausgebreitet hat.

Bei einem massivem Befall kommt es zu dem so genannten “Wurmbauch”. Das bedeutet, dass der Bauch des Hundes enorm aufgebläht ist. Stumpfes Fell, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust sind ebenfalls sehr gängige Symptome. Mangelerscheinungen von einigen Nährstoffen, Verstopfung aber auch Durchfall und Erbrechen können die Folge eines Wurmbefalls sein. Der Juckreiz am Anus kommt auch häufig vor, so dass das “Schlittenfahren” sehr verbreitet unter den betroffenen Tieren ist.

Eine Entwurmung Hund ist damit also zwingend erforderlich, damit der Hund sich nicht quält und auch seine Umgebung nicht anstecken kann. Was Sie zur Entwurmung Hund wissen sollten, erfahren Sie nun im nächsten Teil.

Wie Sie die Entwurmung vom Hund durchführen können und welche Methoden es gibt

Es gibt zahlreiche verschiedene Methoden, um eine Entwurmung Hund durchzuführen. Entwurmung Hund wie oft? Das lässt sich nur schwer sagen. Allerdings sollte man dies bei einem hohen Risiko zwischen vier mal pro Jahr bis hin zu einer monatlichen Therapie durchführen und zusätzlich können Sie auch mit einem Nahrungsergänzungsmittel dem entgegenwirken. Welches aber nun die Richtige Wahl ist und was am effektivsten wirkt, wird hier einmal genauer erläutert und dargestellt.

Chemische Entwurmungsmittel

Vorsicht vor Ansteckungsgefahr bei Wurmbefall
Vorsicht vor Ansteckungsgefahr bei Wurmbefall, Image by pixabay.com

Wer eine Wurmkur Hund kaufen möchte, kann dies in chemischer Form tun. Hier gibt es beispielsweise das Mittel Wurmkur Hund Milbemax. Dieses ist zwar sehr effektiv, wird aber nur angewendet, wenn ein Wurmbefall eines bestimmten Wurms nachgewiesen ist. Das chemisch basierte Mittel greift nämlich oft nicht nur die Parasiten an. Auch die gutartigen Bakterien im Darmtrakt des Hundes werden angegriffen. Dadurch wird die Darmflora ordentlich durcheinander gewirbelt und es kann zu starken Nebenwirkungen kommen. Dazu aber im späteren Verlauf mehr.

Generell empfiehlt es sich, eine chemische Entwurmung Hund nur dann durchzuführen, wenn es keine andere Möglichkeit mehr durch einen starken Wurmbefall gibt. Es empfiehlt sich aber, den Hund im Vorfeld zu behandeln und einen Wurmbefall mit natürlichen Mitteln regelmäßig vorzubeugen.

Natürliche Entwurmungsmittel

Entwurmung Hund Tabletten gibt es auch in natürlicher Form. So gibt es Tabletten, Pulver und auch Kapseln, welche schonend für Ihren Liebling und seine Darmflora und frei von chemischen Zusatzstoffen sind. Enthalten sind in solchen Mitteln unter anderem Salbei, Walnuss, Petersilie, Karotten, Beifuß, Wermut und Thymian. Somit sind diese natürlichen Entwurmungen in Kapsel-, Tabletten- oder Pulverform vollständig natürlich.
Wurmkur Hund Test gibt es auch zahlreiche im Internet. Schauen Sie aber am besten selber nach, ob eine dieser Wurmkuren sich für Ihre Fellnase eignet und ob diese wirklich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht.

Natürliche Arten der Entwurmung Hund

Wer eine Wurmkur Hund rezeptfrei haben möchte, sollte auf natürliche Arten zurück greifen, um eine Entwurmung Hund durchzuführen. Eine Entwurmung Hund kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. So auch durch Hausmittel.

Eines davon ist Kokosöl. Es hat wurmabtreibende Eigenschaften und hilft bei bereits befallenen Hunden aber auch als vorbeugende Maßnahme. Bei diesem Öl handelt es sich um ein sehr leicht verdauliches und für den Hund angenehmes Öl und Parasitenschutzmittel. Auch Schwarzkümmel hilft bei einem Wurmbefall und kann zur Entwurmung Hund, unter das Futter gemischt, angewendet werden. Sogar eine Papaya kann durch sein Papain dafür sorgen, dass die Würmer absterben. Allerdings darf dafür nur eine geringe Menge verwendet werden. Bei kleinen Hündchen wird 1/2 TL pro Tag (über 3 Tage) verwendet, bei Hunden zwischen 15 und 30 kg ein ganzer Teelöffel und bei großen Hunderassen ab 30 kg einen EL.
Nelken, Wermut und auch die Schale der schwarzen Walnuss sind ebenfalls natürliche Mittel zur Entwurmung Hund.

Hinweis: MSM soll nicht nur gegen Muskel- und Gelenkproblemen, sowie für ein schönes Fell sorgen, sondern auch bei einem Wurmbefall helfen. Verwenden Sie dies, können die Würmer und auch die gesamten Wurmeier nach ungefähr 17 Tagen vollständig eliminiert worden sein. Lassen Sie sich dafür bei einem Tierarzt beraten.
Kokosöl als Mittel gegen Würmer
Kokosöl als Mittel gegen Würmer, Image by pixabay.com